Start

» Friedrich A. von Hayek. Die Biographie. «

1899

Geboren in Wien am 8. Mai


1917

Matura (Abitur) am Elisabeth Gymnasium in Wien 5, Rainergasse


1917-1918

Kriegsdienst als Leutnant in der k.u.k. Armee an der Italienfront


1918-1921

Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Wien


1921

Promotion zum Dr. jur. an der Universität Wien


1921-1926

Anstellung im Abrechnungsamt für Österreichische Kriegsschulden in Wien


1923

Promotion zum Dr. rer. pol.; Dissertation „Zur Problemstellung der Zurechnungstheorie“


1923-1924

Aufenthalt in den USA (Forschungsassistent von Prof. Jeremiah W. Jenks an der New York University); Vorlesungen bei Wesley C. Mitchell an der Columbia University


1926

Heirat mit Hella von Fritsch; zwei Kinder, Christine (*1929) und Laurence (1934-2004)


1927-1931

Direktor des unter Mitwirkung von Hayek und Mises neu gegründeten Österreichischen Instituts für Konjunkturforschung


1929

Habilitation zum Privatdozenten für Nationalökonomie und Statistik an der Universität Wien; Habilitationsschrift Geldtheorie und Konjunkturtheorie


1931

Jänner: Vortrag an der London School of Economics and Political Science (LSE): Prices and Production; ab September: Bestellung als Gastprofessor


1932-1949

Tooke Professor of Economic Science and Statistics an der LSE


1938

Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich Annahme der britischen Staatsbürgerschaft


1944

The Road to Serfdom; Vortragsaufenthalt in den USA


1947-1961

Gründung und erster Präsident der Mont Pèlerin-Society


1949-1950

Gastprofessor an der University of Arkansas, Fayetville, USA


1950

Scheidung von seiner ersten Frau Hella und Heirat mit Helene Bitterlich (vorm. Warhanek, 1900-1996)


1950-1962

Professor für Social and Moral Science des Committee on Social Thought der University of Chicago, USA


1961

Ehrenpräsident der Mont Pèlerin-Society


1962-1967

Professor der Volkswirtschaftslehre an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau


1964-1970

Vorstandsmitglied des Walter Eucken-Instituts


1967-1968

Emeritierung; Lehrstuhlvertretung in Freiburg


1970-1974

Gastprofessor an der Paris-Lodron-Universität in Salzburg


1974

Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften


1977

Rückkehr an die Universität Freiburg; Aufnahme in den Orden Pour le Mérite


1978

Ehrenpräsident des Walter Eucken-Instituts


1984

Mitglied des britischen Order of the Companions of Honour (auf Vorschlag Margaret Thatchers)


1991

U.S. Presidential Medal of Freedom (verliehen durch Präsident George Bush)


1992

Gestorben am 23. März in Freiburg; begraben auf dem Friedhof Neustift am Walde in Wien


Aus: Klausinger, Hansjörg (2013): Friedrich August von Hayek, UTB, ISBN 978-3-8252-3792-9.